Die 7 größten Missverständnisse des Web Development

Softwaretechnik, software engineeringJeder, der schon mal ein Web Development Projekt mitgemacht hat, wurde bereits mit den Problemen konfrontiert und kann wahrscheinlich diesen Blogpost ganz genau nachvollziehen.

Das geplante Budget wird gesprengt, die Deadlines werden nicht eingehalten und jeder involvierte Mitarbeiter ist frustriert. Das sind nicht seltene Vorkommnisse während des von Ihnen geplanten Projektes.

Das muss nicht sein! Planen Sie Ihr Budget und Ihre Zeit richtig ein!

Leider liegt oftmals das Problem des gesprengten Budgets und der verfehlten Deadline nicht beim Entwicklerteam sondern bei der Planung. Es folgt eine Aufzählung der 6 größten Missverständnisse im Bereich des Web Developments:

1. Website Development ist leicht

Eine einfache Website zu bauen, die einen Login Bereich, 20 Seiten und ein integriertes Zahlungssystem beinhaltet – hört sich doch einfach an? Wie kommt es, dass eine Seite mit einem simplen Design, so viel Zeit in Anspruch nimmt? Wieso brauchen simpel klingende Funktionen Tage, um programmiert zu werden?

Das alles sind häufige Fragen, die sich ein CEO während einem Web Development Projekt oft stellt. Die Antwort ist ganz einfach:

Selbst einfache Entwicklungsarbeit, wie das Erstellen von 20 Seiten ist zeitaufwendig. Auch viele Anfragen und Funktionen hören sich auf Anhieb leicht an, müssen aber unter vielen Bedingungen bestehen können. Schon ein kleiner Fehler im Quellcode kann verheerende Folgen für das ganze System haben. Das ist erst einmal imageschädigend für die Internetpräsenz und kann darüber hinaus auch einen Website-Betreiber teuer zu stehen kommen.

Für die Architektur gilt oftmals auch, je schlichter das Design einer Seite ist, desto teurer ist diese. Eine Website simpel zu gestalten, sieht einfach aus, ist aber in der Umsetzung gar nicht so einfach.

2. Jeder sollte involviert sein

Nicht jeder Mitarbeiter sollte über alles Bescheid wissen. Oftmals ist es gut, dass die jeweiligen Bearbeiter nur mit der Materie konfrontiert werden, die sie zu ihrer Arbeit benötigen. Viele Informationen die nicht in den Bereich des jeweiligen Bearbeiters fallen, sorgen für Verwirrung bei der späteren Strukturierung der Aufgaben.

3. Webdesign ist ein fertiges Produkt

Auch wenn es vorgefertigte Templates gibt, ist Webdesign kein fertiges und günstiges Produkt.

Hierbei muss man jedoch beachten, dass nicht jedes fertige Template für ein komplettes Business-Konzept passt oder funktioniert. Vorgefertigte Templates zu benutzen mag für manche Unternehmen passen, aber wirklich seriös wirkt man erst mit einer eigenen Marke.

Sehen Sie Ihre Onlinepräsenz als eine Investition und widmen Sie ihr die dementsprechenden Ressourcen.

4. Wenn erstmal die Seite gebaut ist, ist alles getan

Häufig wird geglaubt, dass Webentwicklung eine „Once-and-done“ Arbeit ist.

Wenn die Seite erst einmal online ist, muss diese immer wieder gepflegt werden. Viele mittelständige Unternehmen haben ein Team, das rund um die Uhr ihre Seite überwacht, damit die Seite ohne Pannen bleibt.

5. Jeder kann eine großartige Website erstellen

Nicht jeder kann eine Website erstellen. Fokussieren Sie sich auf das Leiten Ihres Geschäftes. In eine Seite wird viel mehr als nur das Basiswissen von Webdesign reingesteckt, sondern jahrelange Erfahrung. Gerade bei der Architektur einer Website kann man viel verkehrt machen.

Es gibt viele Website-Builder die für den Anfang zwar sehr geeignet, aber mit Sicherheit keine Dauerlösung sind. Vor allem für ein seriöses Auftreten wird eine robuste Website benötigt.

6. Ihre Website, Ihr Design

Natürlich möchten Sie Ihre Seite selbstständig bis ins kleinste Detail managen und oftmals ist das auch sinnvoll. Aber gerade bei der Gestaltung des Designs sollten Sie Ihrem Webdesigner einen bestimmten Freiraum lassen.

Haben Sie Vertrauen in Ihren Webdesigner, damit Betrachter der Seite zu Käufern werden. Erzählen Sie ihm Ihre Visionen und lassen Sie ihn Ihr Vorhaben verstehen. Dennoch ist es wichtig, dass der Webdesigner einen bestimmten Freiraum genießt, denn umso mehr gestalterischen Freiraum der Webdesigner hat, desto mehr Möglichkeiten und Ideen bringt er in das Design ein.

7. Webentwickler sind Maschinen

Auch Webentwickler sind Menschen und machen Fehler. Keine Entwicklung ist auf Anhieb perfekt und fast immer gibt es etwas zu verbessern. Seien Sie aktiv an der Testphase beteiligt und helfen Sie, die Entwicklung voran zu treiben.

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